Anfang Juli sank der Wasserstand am Rothsee kontinuierlich. Grund war die anhaltende Trockenperiode, welche ganz Bayern betraf. Die Wasserwirtschaftsverwaltung reagierte frühzeitig und koordiniert gezielte Maßnahmen, um die Gewässerlebensräume zu stabilisieren und den Betrieb des Überleitungssystems aufrechtzuerhalten. Um die Sauerstoffversorgung zu sichern, maß das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg in enger Abstimmung mit der Fischereifachberatung regelmäßig Temperatur- und Sauerstoffwerte in sensiblen Bereichen am Rothsee. Sobald der Sauerstoffgehalt unter die kritische Marke von 5 Milligramm pro Liter fiel, kamen Belüftungspumpen zum Einsatz.
Eine gute Woche unterstützte auch der Ortsverband Roth des Technischen Hilfswerks gemeinsam mit Kräften der Ortsverbände Hilpoltstein und Pfaffenhofen beim Belüften des südwestlich liegenden Unterwassersees mit zahlreichen Großpumpen und Stromaggregaten.